Barschangeln auf dem Volkerak – auf der Suche nach schwierigen Winterbarschen
Das Volkerak ist bekannt als Gewässer mit enormem Potenzial für großen Barsch. Aber wer dort regelmäßig angelt, weiß auch, dass es alles andere als ein einfaches Gewässer ist — besonders im Winter.
Bei diesem Angeltag zogen wir mit einem klaren Ziel los: Barsch finden für ein bevorstehendes Turnier, und Einblick in das Verhalten des Fisches zu diesem Zeitpunkt gewinnen.
Barschangeln auf dem Volkerak: starker Start, aber…
Der Tag begann vielversprechend.
Schon bald war der erste Barsch im Boot:
- etwa 45 cm
- gefangen mit einem Finesse-Ansatz mit Ned Rig
- getestet mit einem leichten Setup und neuem Köder
Das bestätigte, dass:
- Fisch vorhanden war
- Finesse noch funktionieren konnte
Aber danach änderte sich das Bild vollständig.

Schwieriges Angeln: Wo sind die Volkerak-Barsche?
Nach diesem ersten Fisch wurde es still.
Wir probierten:
- verschiedene Zonen
- flaches und tieferes Wasser
- vertikales Angeln, um mehr Gebiet zu scannen
Aber jedes Mal dasselbe Ergebnis: Zander und Hecht, keine konstante Barschaktion.
Das ist typisch für das Volkerak:
- viel Fisch vorhanden
- aber nicht immer aktiv
- und oft schwer zu lokalisieren
Barschangeln im Winter: Warum ist es so schwierig?
Im Gegensatz zum Sommer, wo Barsche oft vorhersehbar und aktiv sind, ändert sich dieses Verhalten im Winter stark.
Mögliche Erklärungen:
- Fisch steht verstreuter
- weniger aktive Fressperioden
- weniger Reaktion auf Köder
- schwerer mit klassischen Mustern zu finden
Auf dem Volkerak kommt hinzu:
- großes Gewässer
- viel Struktur
- und oft wechselnde Bedingungen
Das macht gezieltes Barschangeln auf dem Volkerak im Winter besonders herausfordernd.
Finesse und leichtes Gerät
Während dieser Session wurde vor allem mit Finesse-Techniken geangelt.
Setup:
- Ned Rig
- leichte Rute (finesseorientiert)
- subtile Präsentation
Das brachte den ersten Fisch, erwies sich aber als nicht ausreichend, um ein Muster aufzubauen.
Trotzdem bleibt das ein wichtiger Ansatz — besonders wenn der Fisch passiv ist und weniger aggressiv reagiert.
Nicht jeder Angeltag gibt Antworten
Trotz der begrenzten Ergebnisse war das kein verlorener Tag.
Im Gegenteil.
Solche Sessions sind oft am wertvollsten:
- man lernt, wo der Fisch nicht steht
- man testet Techniken
- man sammelt Informationen für die nächsten Sessions
Und manchmal ist das genau das, was man vor einem Turnier braucht.
Das Volkerak bleibt eine Herausforderung
Was dieser Tag vor allem deutlich machte:
- das Volkerak ist kein „einfaches“ Gewässer
- schon gar nicht außerhalb der Sommersaison
- und schon gar nicht, wenn man gezielt auf Barsch angelt
Die Fische sind da, aber:
- sie stehen verstreut
- reagieren nicht immer
- und erfordern oft einen anderen Ansatz

Sehen Sie sich den vollständigen Angeltag auf dem Volkerak an
Möchten Sie diese Session vollständig sehen, inklusive der Fänge und des Ansatzes?
Sehen Sie sich hier das Video an:
Was wir für die nächste Session mitnehmen
Nach diesem Tag ist einiges klar:
- Barschangeln auf dem Volkerak erfordert Geduld
- Finesse bleibt eine wichtige Technik
- Standort ist alles
- und manchmal muss man einfach weitersuchen
Der nächste Schritt: weiter testen, neue Zonen suchen, und auf den einen Moment hoffen, in dem alles zusammenkommt.