Predatortour 2023 – Wettkampfangeln auf Topniveau in den Niederlanden
Der Predatortour 2023 ist einer der bekanntesten und anspruchsvollsten Raubfisch-Wettbewerbe der Niederlande. Drei Tage lang dreht sich alles um Strategie, Effizienz und das Finden des richtigen Fisches zum richtigen Zeitpunkt.
In diesem Video begleiten wir unsere Teilnahme an diesem Wettbewerb, von der Vorbereitung und dem Training bis zu den letzten entscheidenden Stunden auf dem Wasser.
Ziel:
- eine vollständige Karte fischen
- Hecht, Barsch und Zander kombinieren
- so viel wie möglich mit größeren Fischen upgraden
Vorbereitung auf den Predatortour 2023
Schon vor dem Start des Wettbewerbs dreht sich alles um die Vorbereitung.
Während der Trainingstage lag der Fokus auf:
- Stellen lokalisieren
- Fischverhalten verstehen
- Techniken testen
Wir wussten im Voraus, dass diese Ausgabe des Predatortour alles andere als einfach werden würde.
Die größte Herausforderung?
der Hecht
Das ist nicht unsere primäre Zielart, aber in diesem Wettbewerb entscheidend, um eine vollständige Karte zu erzielen. Zudem erwarteten wir, dass der Barsch aufgrund der Saison schwierig sein würde und dass auch der Zander, obwohl unsere stärkste Art, keine Sicherheit sein würde.

Tag 1 – starker Start, aber noch keine vollständige Karte
Der erste Tag des Predatortour 2023 begann mit einer klaren Strategie:
- an einer bekannten Barschstelle starten
- schnell Fisch fangen
- danach auf andere Arten umschalten
Doch wie so oft auf großem Wasser lief es anders als erwartet.
- viele kleine Zander
- wenig effektive Aktion an der ersten Stelle
- schnell umschalten müssen
Danach folgte ein Wechsel zum Haringvliet, wo sich der Fokus auf den Hecht verlagerte.
Wir sahen:
- mehrere Folgefische
- aktiven Fisch
- aber wenig effektive Bisse
Später am Tag kamen die ersten echten Ergebnisse:
- ein Hecht gefangen
- ein Barsch von 40 cm
- ein Barsch von 47 cm
Dennoch blieb die Karte unvollständig. Es fehlte noch Fisch, was in einem Wettbewerb immer Punkte kostet.
Tag 2 – Karte füllen und Zander upgraden
Am zweiten Tag wurde der Fokus vollständig angepasst:
- Karte füllen
- fehlende Arten fangen
- danach Zander upgraden
Die Barschkarte wurde relativ schnell vervollständigt, wenn auch mit kleineren Fischen. Danach lag der Fokus auf dem Zander, und das zahlte sich aus.
Starke Ergebnisse:
- ein Zander von 79 cm
- ein Zander von 81,6 cm
- mehrere Fische über 70 cm
Technik:
pelagisches Fischen und Sharpshooting
Das bestätigte erneut, dass dies eine unserer Stärken ist.
Dennoch blieb ein Problem:
der Hecht fehlte noch immer
Und das ist oft der schwierigste Fisch, um ihn gezielt in dieser Art von Wettbewerb zu fangen.

Tag 3 – alles oder nichts für diesen einen Hecht
Der letzte Tag des Predatortour 2023 drehte sich um eine Sache:
diesen einen Hecht fangen
Mit einer fast vollständigen Karte konnte dieser eine Fisch den Unterschied zwischen einer durchschnittlichen und einer starken Endplatzierung ausmachen.
Die Strategie:
- zurück zum Haringvliet
- gezielt auf Hecht fischen
- danach upgraden, wo möglich
Aber auch hier spielten äußere Faktoren eine Rolle:
- Geschwindigkeitsbegrenzungen auf dem Wasser
- lange Fahrzeiten
- weniger effektive Angelzeit
Das sind typische Elemente in Wettbewerben, die man nicht kontrollieren kann, die aber großen Einfluss haben.
Dennoch gab es noch Upgrades:
- ein besserer Zander
- ein besserer Barsch
Jeder Zentimeter zählt, und kleine Upgrades können mehrere Plätze Unterschied in der Wertung ausmachen.

Was macht den Predatortour so schwierig?
Der Predatortour 2023 bestätigt erneut, warum dies einer der anspruchsvollsten Raubfisch-Wettbewerbe ist:
- mehrere Fischarten Pflicht
- großes Wasser
- wechselnde Bedingungen
- hoher Angeldruck
- begrenzte Zeit
Man muss:
- schnelle Entscheidungen treffen
- sich ständig anpassen
- effizient fischen
Wichtigste Lehren aus dem Predatortour 2023
Nach drei Tagen Wettkampfangeln kristallisierten sich mehrere klare Erkenntnisse heraus:
1. Der Hecht bleibt der Joker
Für viele Teams, auch für uns, ist der Hecht der schwierigste Fisch, um ihn konstant zu fangen.
2. Eine vollständige Karte ist entscheidend
Ohne vollständige Karte hat man wenig Chance auf ein Spitzenergebnis.
3. Pelagisches Fischen bleibt eine starke Waffe
Für den Zander erwies sich Sharpshooting erneut als äußerst effektiv.
4. Flexibilität bestimmt das Ergebnis
Von der Stellenwahl bis zur Technik: Wer nicht umschaltet, verliert.
Schau dir das vollständige Predatortour-2023-Video an
Möchtest du diesen Wettbewerb hautnah verfolgen, mit Strategie, Action und Auswertung?
Hier gibt es das vollständige Video:
Wettkampfangeln auf großem Wasser: Erfahrung zählt
Der Predatortour ist mehr als ein Wettbewerb. Es ist eine Lernschule, in der man:
- Techniken verfeinert
- Muster schneller erkennt
- besser mit Druck umgehen lernt
Diese Erfahrung nehmen wir mit in all unsere Angeltage, Trainings und Produktwahlen.
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